homöopthische humanpraxis
einführung -homöopathische
homöopathie für pferde

" Seit 40 Jahren habe ich keinem Kranken einen einzigen Tropfen Blut entzogen,
keine Schmerzmittel verabreicht, nie gestochen, oder gebrannt,
dennoch
habe ich so erfolgreich geheilt ... daß der stets wachsende Zudrang .......der Genesenen um mir Dank zu sagen, alle meine Erwartungen übersteigt ."

( Samuel Hahnemann)




GESCHICHTE
der klassischen Homöopathie

SAMUEL HAHNEMANN 1755 in Leipzig geboren, studierte Medizin an der Universitäten Wien und Leipzig, war Doktor.med.,Chemiker und Autor. Sein Lebenswerk begründete die klassische Homöopathie, deren Gesetze seit ihrer Festlegung durch Hahnemann in seinem Werk "Organon der Heilunst", bis heute allgmeine Gültigkeit und Wirkung haben.

Auf der Basis althergebrachten Wissens aus der Volksmedizin und seiner Kenntnisse als Chemiker und Mediziner, untersuchte Hahnemann die Wirkung der einzelnen überlieferten natürlichen Arzneisubstanzen.

Über Beobachtungen und Selbstversuche stellte er fest, daß Substanzen die bei einem Leiden zur Heilung angezeigt waren, beim Gesunden ebendiese Symptome hervorriefen, deren Heilung sie am Kranken bewirken sollten. Da die Substanzen in ihrer reinen Form (Tinkturen, Auszüge, etc. ) zwar Besserung brachten, diese aber oft nicht von Dauer war und die Reinsubstanzen den Organismus durch ihre allzu direkte Wirkung zumeist schwer belasteten, begann er die Substanzen zu verdünnen.



Hahnemann war nicht nur Mediziner und Chemiker, sodern auch ein überragender Denker und Kenner der Geisteswissenschaften. Er entwickelte die Theorie, daß die Wirkung der Substanzen ihren Frequenzen, ihren Lebensschwingungen zuzuschreiben war und ging so dazu über, die Arzneimittel nicht nur zu verdünnen , sondern sie auch zu verschütteln ( potenzieren) - die Frequenz der Substanzen anzuheben, während der Wirkstoff selbst verdünnt blieb. Hahnemann hatte den Schlüssel zu der Wirkung der Hochpotenzen und zur Homöopathie, wie wir sie heute kennen, gefunden.

Er heilte als Erster erfolgreich die damals herrschenden Volksplagen wie Typhus, Scharlach, Cholera, aber auch Geisteskrankheiten, Veitstanz ( Epilepsie ), Wechselfieber ( Malaria) und viele andere Leiden, denen die Schulmediziner seiner Zeit lediglich mit schwächenden Therapien wie Aderlaß, Schwitzbädern und anderen Austreibungsverfahren gegenüber treten konnten, was oftmals nur den Verfallsprozeß der Leidenden- mitunter bis zum Eintritt des Todes - beschleunigte.


Der Arzt Samuel Hahnemann aber handelte erfolgreich in Übereinstimmung mit seinen homöopathischen Erkenntnissen:
SIMILIA SIMILIBUS CURENTUR - ... Gleiches heilt Gleiches.
Heilung durch eine Substanz, die am Gesunden jene Symptome hervorrufen, die es am Patienten zu heilen gilt.

Zeit seines Lebens hatte er mit Anfeindungen aus dem Lager der Mediziner zu kämpfen, die seine Bestrebungen und sein Wirken behinderten und verleumdeten. Im fortgeschrittenen Alter verließ er aus Enttäuschung über die Engstirnigkeit seiner Kollegen und wegen mangelnder Unterstützung die Heimat in Richtung Frankreich. Wirkliche Anerkennung erhielt er erst in Paris, wo er als homöopathischer Arzt hoch geschätzt und gefeiert, bis kurz vor seinem Tod 1843, praktizierte.

Samuel Hahnemanns "Organon der Heilkunst" und seine Lehren zu den chronischen Krankheiten eröffnen heute wie damals nicht nur eine neue Dimension des medizinischen Verständnisses von Krankheiten, ihren Ursachen und den Möglichkeiten ihrer Heilung -
sondern auch einen neuen Zugang zu Wesen und Organismus des Menschen im universalen Kontext.



Literaturvorschläge mit Informationen zu Leben und Lehren von S. Hahnemann finden Sie unter dem Link
Literaturhinweise