homöopthische humanpraxis
einführung -homöopathische
homöopathie für pferde

Homöopathie ist ein natürliches medizinisches System, dass zur Heilung
von Krankheiten grosser Bandbreite
eingesetzt werden kann.



HOMÖOPATHIE
Einführung in das Wesen der klassischen Homöopathie.
Was ist Homöopathie ?
Ihre Möglichkeiten und Grenzen

Die Therapieform der klassischen Homöopathie geht davon aus, die Konstitution ( Disposition ) des Patienten zu stärken bzw. bei wiederholt auftretenden Problemen, diese an der Wurzel zu fassen und mit einer passenden Arznei zu heilen. Diese Arznei ist individuell zu verordnen, da der Patient ganzheitlich ( als individuelles Wesen ) wahrgenommen und behandelt wird. Dasselbe Leiden bei zwei verschiedenen Patienten erfordert nicht automatisch dieselbe Arznei, weshalb Beobachtung des Patienten und Kenntnis der Arzneimittel eine große Rolle spielen.

Das Krankheitssymptom soll nicht mittels Medikamenten kurzfristig zum „verschwinden“ gebracht, bzw. gelindert werden, sondern der Organismus durch die Gabe der richtigen Arznei ( Simile) angeregt werden das verlorene Gleichgewicht wieder zu erlangen d.h. seine
Selbstheilungskräfte zu aktivieren.


Das homöopathische System basiert auf zwei grundlegenden Regeln:

- dem Gesetz der Gleichheit
Simile-Prinzip/ Gleiches heilt Gleiches
- SIMILIA SIMILIBUS CURENTUR
und
- dem Prinzip der Potenzierung,
Verdünnung und Verschüttelung,
der Arzneimitteln.


SIMILE-Prinzip

Die Homöopathie sieht die Krankheitssymptome des Organismus als Versuch sich selbst zu heilen. Anstatt diese Zeichen des Körpers durch Medikationen zu unterdrücken, verabreicht der Homöopath jenes Arzneimittel, das am gesunden Menschen die gleichen Zeichen hervorruft, welche es am Kranken zu heilen gilt
und ruft so den Körper zur Selbstheilung auf.

Infinitesimal Dosierung

Homöopathie kann auch als pharmazeutische Wissenschaft bezeichnet werden. Die von ihr benutzten Substanzen,die aus der Welt der Pflanzen, Tiere, Mineralien oder auch aus chemischer Zusammensetzungen entstammen, werden in Alkohol gelöst, in Verdünnungen bis zu 1/1.000.000 auf Zuckerkügelchen (Globuli) aufgesprüht und in dieser Form dem Patienten verabreicht. Die Verschüttelung ( 100x pro Verdünnungsschritt ) wird Potenzierung genannt.


Behandlung


Die Behandlung konzentriert sich auf das gesamte Bild des Patienten, nicht nur auf die Symptome der Leiden. D.h. daß zwei Patienten, die an den gleichen Symptomen leiden, auf Grund ihrer Gesamtpersönlichkeit unterschiedliche Arzneien benötigen. Der Mensch wird als Ganzes gesehen und nicht als Objekt, welches durch Kooperation verschiedener, voneinander getrennter Teile (Organe ) funktionieren soll.

Grenzen

erfährt die homöopathischen Behandlung lediglich dann, wenn bereits eine irreparable pathologische Veränderung an Organen stattgefunden, bzw. wenn eine Krankheit ihr Endstadium erreicht hat ( Krebs, Tuberkolose, etc.). In diesem Fall kann die homöopathische Behandlungs allerdings palliativ
( lindernd ) eingesetzt und so eine gewisse Lebensqualität gewährleistet werden.

Nebenwirkungen allopathischer Therapien (Chemotherapie, medik.Behandlungen, etc.) können durch eine homöopathische Behandlung eingegrenzt werden. Befindet sich eine Krankheit jedoch im Anfangsstadium, kann die klassische Homöopathie nach Samuel Hahnemann Heilung erwirken


Im Großen und Ganzen wird zwischen
Klassischer Homöopathie
und
Allgemeiner Homöopathie
unterschieden:

.: Allgemeine Homöopathie

.: bedient sich homöopathischer Arzneimittel
.: nimmt jedoch oft mehrere Arzneien gleichzeitig zu Hilfe
.: mit denen zumeist lediglich die organspezifischen Symptome behoben werden sollen.
.: behandelt oftmals in gemeinsamer Wirkung mit allopathischen (schulmedizinischen ) ...Medikationen


.: Klassische Homöoapthie

.:
hält sich in der Behandlung an die Grundsätze aus Hahnemanns "Organon der Heilkunst".
.:
Es wird immer nur der Reiz einer Arznei eingesetzt um den Organsimus zur Selbstheilung
...anzuregen
.: allopathische ( schulmedizinische ) Medikationen werden nicht zu Hilfe genommen.
.:
Mitunter benötigt die Behandlung eines Falles mehrere Arzneien, bis von einer Heilung ...gesprochen werden kann.

Die verschiedenen Arzneien werden jedoch einzeln, nacheinander und immer unter Berücksichtigung des Gesamtbildes des Patienten verordnet, sowie in Rücksicht auf eventuelle Veränderungen der Gesamtsymptome während der Behandlung.

Die Bestimmung des erforderlichen Arzneimittels beruht auf der Kenntnis des Homöopathen der Arzneimittellehre und Hahnemanns Lehren zu den chronischen Krankheiten. Diese Kenntnise ermöglichen dem Homöopathen den Ursprung des Leidens zu finden, zu beheben und somit langfristige Heilung zu erzielen.



.:Fallbeispiel

für die Funktionsweise klassischer homöopathischer Behandlung bietet sich das Migräneleiden beim Menschen an. Der Migräneanfall wird durch Einnahme schmerzstillender Medikamente kurzfristig gelindert, die Migränetendenz des Patienten jedoch bleibt erfahrungsgemäß weiter bestehen. Sobald Umstände ( Wetterwechsel, Streß, u.v.m. )auftreten die einen Anfall fördern, kommt es wiederholt zur Migräneattacke – und zur Einnahme von Schmerzmitteln. Dies bedeutet zwar Linderung des Leidens, jedoch nicht Heilung. Die klassische homöopathische Behandlung, nimmt sich hier der Ursachen, der Schwächen des betroffenen Organismus an, die einen Migräneanfall begünstigen. Das verlorene Gleichgewicht des Organismus soll wieder hergestellt und die Tendenz– und somit das Leiden selbst - beseitigt werden.Dies ist Ziel und Leitgedanke der klassischen homöopathischen Therapiemethode !



Wer meint, das Grundkonzept der Homöopathie sei einfach, verkennt wie komlipiziert und umfangreich es in all seinen Konsequenzen und Anwendungsbereichen ist. Homöopathie ist nicht durch einige Kurse oder das Lesen eines Buches zu erlernen.    

Um die homöopathische Wissenschaft in ihrer ganzen Tragweite zu begreifen und zu beherrschen, müssen Jahre intensiver Ausbildung und Erfahrung in wissenschaftlicher Medizin und Homöopathie verstanden, erlernt und durchlaufen werden.