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"Alle
Dinge sind Gift und nichts ohne Gift.
Allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist."
"Ob mir die hohen Schulen folgen wollen oder nicht,
was kümmerts mich."
(Paracelsus) |
"
Ich mache mir ein empfindliches Gewissen
daraus, unbekannte Krankheitszustände bei meinen
leidenden Brüdern mit diesen unbekannten Arzneien zu behandlen,
die als kräftige Substanzen, wenn sie nicht genau passen -
und wie konnte der Arzt sie anpassen, da ihre eigentlichen speziellen
Wirkungen noch nicht erörtert waren? - leicht das Leben in Tod
verwandeln, oder neue Beschwerden und chronische Übel herbeiführen
können.
Auf diese Art Verschlimmerer des Lebens meiner Mitbrüder zu werden,
war mir der fürchterlichste Gedanke, so fürchterlich und ruhestörend,
daß ich die Praxis ganz aufgab und fast keinen Menschen mehr ärztlich
behandelte, um ihm nicht noch mehr zu schaden"
(S.Hahnemann, Briefverkehr, ... zum Einsatz der gängigen Arzneimittel)
"Man wollte die Krankheiten nicht
mehr sehen, wie sie waren, sondern man wollte immer
a priori die Quelle derselben aufsuchen. In Wahrheit bleibt alles, was
der Sektionstisch an Einblicken gewährt, Einblick ins Unwesentliche.
Selbst wenn man mit Hilfe des Mikroskops noch
so emsig die Verborgenheiten des Gewebes zu durchforschen trachtet,
man kommt dem Geheimnis der Dynamis keinen Schritt näher."
(S. Hahnemann, 1805, " Äskulap auf der Waagschale"
)
"Ich bitte meine Mitbrüder
diesen Weg ( Contraria Contrariis/ Gegensätzliches mit Gegensätzlichem
behandeln) ) zu verlassen; er ist der unrichtige ... Ihn hält der
stolze Empiriker für die gebaute Heerstraße, und brüstet
sich mit der elenden Macht, etliche Stunden lindern zu können,
unbekümmert, ob das Übel unter dieser Tünche weiter Wurzeln
fasst."
(S.Hahnemann, öffentlicher Aufsatz zur Verabreichung allopathischer
Arzneien)
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"
Wähle,
um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem
Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für
sich erregen kann, als sie heilen soll."
(S.
Hahnemann "Organon der Heilkunst") |
"
Homöopathisch kunstgerecht handeln,
stellt eine ärztliche Hochleistung dar, die nur aus einem langen,
mühevollen und tiefschürfendem Studium der Sache hervorgehen
kann. Chirurgie zum Beispiel zu erlernen und zu verstehen, ist dagegen
ein Kinderspiel; das sage ich Ihnen aus meiner Erfahrung als Arzt und
Chirurg."
( Edwin Blos, 1931,Chirurg: " Hahnemann, Begründer der
Kolloidalchemie"
)
" Homöopathie unter
klinisch-kausalen Gesichtspunkten betreiben heißt
ihr Wesen mißverstehen, denn sie wurzelt weder in kleinen Arzneigaben
noch in spezifischen Reiztherapien, sondern im Ähnlichkeitsgesetz
und seiner Handhabung durch schauende Erfassung
von Ganzheiten."
"Die Homöopathie ist kein "biologisches"
d.h. bloße Naturvorgänge nachhahmendes Verfahren,
sie ist vielmehr anthropologische Medizin, denn sie gründet sich
auf ein vom Menschengeist erkanntes Gesetz und bemüht sich allenthalben
um das "Geistartige" im Kosmos der Arzneien."
Die Homöopathie
kann mit Versuchtstieren nichts anfangen.
Auch Minimal-und Maximaldosen interessieren sie nicht. Ihre geringen
Arzneigaben würden bei Prüfungsversuchen auf Kaninchen und
Hunde nicht wirken, aber auch nicht auf Krankheitsbilder, zu denen sie
nicht inÄhnlichkeitsbeziehung stehen. Da
die passende Arznei kein Totschläger von Symptomen, sondern ein
mitsinnig steuernder Feinreiz sein soll, wird sie nicht überrumpelnd
eingesetzt, sodern rhytmisch, anklopfend."
"Der weise Eremit Hahnemann
legt nicht Wert auf die Vorsicht der Wissenschaft, sondern auf das Wagnis
der Weisheit, denn nur dieses führt zum Wasser des Lebens, während
sich die kausalanalytische Forschung mit der Formel H2O begnügen
muß."
(alle / Heribert
Fritsche: " Samuel Hahnemann - Idee und Wirklichkeit der Homöopathie
)