homöopthische humanpraxis
einführung -homöopathische
homöopathie für pferde

Lesenwertes

Aude Sapere
- Wage, weise zu sein -
( Inschrift im Kloster St.Afra / Schulausbildungsort von Samuel Hahnemann)


" Man suche nicht hinter den Phänomenen, sie selbst sind die Lehre!"( Goethe )

"Alle Dinge sind Gift und nichts ohne Gift.
Allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist."


"Ob mir die hohen Schulen folgen wollen oder nicht,
was kümmerts mich."


(Paracelsus)


" Ich mache mir ein empfindliches Gewissen daraus, unbekannte Krankheitszustände bei meinen leidenden Brüdern mit diesen unbekannten Arzneien zu behandlen, die als kräftige Substanzen, wenn sie nicht genau passen -
und wie konnte der Arzt sie anpassen, da ihre eigentlichen speziellen Wirkungen noch nicht erörtert waren? - leicht das Leben in Tod verwandeln, oder neue Beschwerden und chronische Übel herbeiführen können.

Auf diese Art Verschlimmerer des Lebens meiner Mitbrüder zu werden, war mir der fürchterlichste Gedanke, so fürchterlich und ruhestörend, daß ich die Praxis ganz aufgab und fast keinen Menschen mehr ärztlich behandelte, um ihm nicht noch mehr zu schaden"

(S.Hahnemann, Briefverkehr, ... zum Einsatz der gängigen Arzneimittel)



"Man wollte die Krankheiten nicht mehr sehen, wie sie waren, sondern man wollte immer a priori die Quelle derselben aufsuchen. In Wahrheit bleibt alles, was der Sektionstisch an Einblicken gewährt, Einblick ins Unwesentliche. Selbst wenn man mit Hilfe des Mikroskops noch so emsig die Verborgenheiten des Gewebes zu durchforschen trachtet, man kommt dem Geheimnis der Dynamis keinen Schritt näher."

(S. Hahnemann, 1805, " Äskulap auf der Waagschale" )



"Ich bitte meine Mitbrüder diesen Weg ( Contraria Contrariis/ Gegensätzliches mit Gegensätzlichem behandeln) ) zu verlassen; er ist der unrichtige ... Ihn hält der stolze Empiriker für die gebaute Heerstraße, und brüstet sich mit der elenden Macht, etliche Stunden lindern zu können, unbekümmert, ob das Übel unter dieser Tünche weiter Wurzeln fasst."

(S.Hahnemann, öffentlicher Aufsatz zur Verabreichung allopathischer Arzneien)


" Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll."


(S. Hahnemann "Organon der Heilkunst")


" Homöopathisch kunstgerecht handeln, stellt eine ärztliche Hochleistung dar, die nur aus einem langen, mühevollen und tiefschürfendem Studium der Sache hervorgehen kann. Chirurgie zum Beispiel zu erlernen und zu verstehen, ist dagegen ein Kinderspiel; das sage ich Ihnen aus meiner Erfahrung als Arzt und Chirurg."

( Edwin Blos, 1931,Chirurg: " Hahnemann, Begründer der Kolloidalchemie"
)



" Homöopathie unter klinisch-kausalen Gesichtspunkten betreiben heißt ihr Wesen mißverstehen, denn sie wurzelt weder in kleinen Arzneigaben noch in spezifischen Reiztherapien, sondern im Ähnlichkeitsgesetz und seiner Handhabung durch schauende Erfassung von Ganzheiten."


"Die Homöopathie ist kein "biologisches" d.h. bloße Naturvorgänge nachhahmendes Verfahren, sie ist vielmehr anthropologische Medizin, denn sie gründet sich auf ein vom Menschengeist erkanntes Gesetz und bemüht sich allenthalben um das "Geistartige" im Kosmos der Arzneien."

Die Homöopathie kann mit Versuchtstieren nichts anfangen. Auch Minimal-und Maximaldosen interessieren sie nicht. Ihre geringen Arzneigaben würden bei Prüfungsversuchen auf Kaninchen und Hunde nicht wirken, aber auch nicht auf Krankheitsbilder, zu denen sie nicht inÄhnlichkeitsbeziehung stehen. Da die passende Arznei kein Totschläger von Symptomen, sondern ein mitsinnig steuernder Feinreiz sein soll, wird sie nicht überrumpelnd eingesetzt, sodern rhytmisch, anklopfend."



"Der weise Eremit Hahnemann legt nicht Wert auf die Vorsicht der Wissenschaft, sondern auf das Wagnis der Weisheit, denn nur dieses führt zum Wasser des Lebens, während sich die kausalanalytische Forschung mit der Formel H2O begnügen muß."


(alle / Heribert Fritsche: " Samuel Hahnemann - Idee und Wirklichkeit der Homöopathie )